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Heidi Dartsch schrieb am 08.12.2011 - 14:57 Uhr
Betreff: Mein Vater Günter Voss
Hallo, Ihre Seite ist wirklich lobenswert. Ich denke sehr oft an meinen Vater, von dem ich bis vor Kurzem eigentlich nur den Namen wusste. Mit Hilfe vieler Organisationen, besonders des Kirchlichen Suchdienstes habe ich ihn gefunden (bin unehelich geboren-Mutter früh verstorben) Mein Vater war auch 1943 im Raum Rogatschew und soll laut Volksb.Deutsch. Kriegsgräberfürsorge im Gedenkbuch des Friedhofes in Schatkowo namentlich als Vermisster verzeichnet sein. Vermisstendatum 9.10.1943. Er gehörte der 110. Inf.Div., 1. Kompanie Grenadier-Regiment 255, 3./Schützen-Ersatzkompanie 94 an und seine Erkennungs-Nr. ist: -5157-3.Sch.E.Kp.94. Schön wäre es, mehr über sein Schicksal und das seiner Kompanie erfahren zu können. Genaue Daten meines Vaters: Günter Voss, geb. 28.Jan.1923 in Breitenbach, Pommern.

Anmerkung:
Betreff: Günter Voss von Heide Dartsch
Hallo Heide, wie du weißt, habe ich in Bezug auf deinen Vater viel recherchiert. Wir konnten feststellen, dass der Vermisstentag nicht der 9.10.1943, sondern im 1. Quartal 1944, ungefähr Ende Februar bis Ende März, sein muß. Ebenfalls stellten wir fest, dass der Vermisstenort nicht bei Rogaschew zu suchen ist, sondern sich weiter nördlich auf der Achse Orscha - Mogilew - Babrujsk befinden muß. Desweiteren konnten wir herausfinden, dass dein Vater bis zum September 1943 im Raum Lüneburg zur Genesung war und am 9.10.1943 mit der Marschkompanie X/110/22 an die Front zurückkehrte. Dichter werden wir wohl nicht an das damalige Geschehen herankommen. Grüße Dieter

Peter Rinke schrieb am 19.08.2011 - 14:56 Uhr
Betreff: Schicksale
Sie haben eine sehr interessante Seite gestaltet. Auch Heute nach so langer Zeit berührt mich das Schicksal dieser Menschen. Ich selber verlor meinen Großvater im Okt.1943 und habe Ihn somit nie kennenlernen dürfen. Er fiel im Alter von nur 30Jahren und hinterließ eine Familie mit 2 Kindern. Der Verlust meines Großvaters hat sich in unserer Familie bis heute wiedergespiegelt. Mein Vater gest.31.01.2003 war Zeit seines Lebens als halbweise davon betroffen. Er hat es nie überwunden seinen Vater nicht mehr bei sich gehabt zu haben. Er wurde als Kind herumgestoßen und von seinem Stiefvater geprügelt und verachtet. Dies war prägend für sein ganzes Leben. Er hat nie wirklich erfahren dürfen wie es ist von seinem Vater geliebt und geachtet zu werden. So wie es Ihm wiederfuhr hat er es an mich weitergegeben! Auch ich habe von Ihm nicht erfahren dürfen wie es ist von seinem Vater geliebt und geachtet zu werden. Da ich mich seit sehr langer Zeit mit dem Schicksal unserer Familie auseinandergesetzt habe, verstehe ich heute sein verhalten und habe Ihm verziehen. Er hatte nicht die Wahl sich ein anderes Leben auszusuchen. Ich kann mit Stolz behaupten, dass mein Sohn und meine Tochter von mir geliebt und geachtet werden und dies mir mit Ihrer Zuneigung und Liebe entgegnen.So lang ist her ,und noch immer hatt der lange Arm des Krieges Einfluss auf unser Leben.Ich selber bin 49J.und hoffe so sehr das mein Großvater eines Tages einen würdigen Platz für seine letzte Ruhe erhält.Erst dann ,wird seine lange Reise zu Ende sein. Beste Grüße Peter Rinke

Sabine Koch schrieb am 11.08.2011 - 14:55 Uhr
Betreff: gedenken am 03.05.
Lieber Dieter, von meinem Bruder, H.-H. Koch weiß ich von Ihrem Kontakt und Ihrer Seite. Es hat mich sehr berührt, als ich den Namen meines Onkels Otto Thiede las. ich danke Ihnen für dieses Gedenken. Liebe Grüße aus dem Norden Deutschlands - Lüneburg. Sabine Koch
Achim Nöll schrieb am 24.07.2011 - 14:54 Uhr
Betreff: Sturm-Regiment 195 der 78. Sturm-Division
Hallo. Ich versuche den Verbleib meines Großvaters zu klären. Sein Name ist Herbert Roth und er gehörte dem Sturm-Regiment 195 der 78. Sturm-Division bis Ende ( November? ) 1943 an. Seit dem fehlt jede Spur von ihm. Falls jemand etwas weiß, bitte melden. MfG Achim
Elwine Oldenburg schrieb am 13.07.2011 - 14:52 Uhr
Betreff: Suche nach Orte der Festungs-Batterien 3066,3077, 3078, 3096-3100 von März - Ende April 45
Mein Großvater schrieb das letzte Mal am 1. April 1945, danach gab es keine nachricht mehr. Leider ist der Ort nicht vermerkt, die Feldpostnummer war: 64402 Wo finde ich heraus, wo er war? es war in Deutschland, im Osten irgendwo. leider lebt niemand mehr und kann da keine auskunft geben.Er heißt Erich Schadwinkel. Für einen Tipp, wo ich weiter suchen könnte, wäre ich sehr dankbar. MfG E.Oldenubrg

Anmerkung:
Betreff: Antwort für Elwine
Moin Elwine, die Einheit des Vermissten wird im Großraum Königsberg-Danzig aufgerieben worden sein. Reste werden vesucht haben, sich über den Seeweg nach Holstein und Dänemark abzusetzen und sich dort bei den Ersaztztruppen wieder zum Dienst an der Front zu melden. Leider werden diese kleinen, selbstständigen Einheiten nur sehr selten mit vollem Namen in der Kriegsgeschichte genannt, so dass es sehr schwer ist, ihren Wegnachzuvollziehen. Gruß Dieter

Andreas Iban schrieb am 26.06.2011 - 14:51 Uhr
Betreff: Darsteller in Jahren 1930-1943 Carl Iban
Guten Tage sehr geehrte Damen und Herren, ich würde gerne mehr über meinen Ur-Großvater Carl Iban erfahren, der Schauspieler und Besitzer eines Theaters in Ost-Berlin war. Der Sohn von Carl Iban hieß Herbert und dessen Sohn Jürgen Iban. Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar. Andreas Iban

Bernd Haveresch schrieb am 13.06.2011 - 14:48 Uhr
Betreff: 2. Weltkrieg, Geschichte meines Großvaters, Gefangennahme in Tschechien Mai 1945
Sehr geehrter Herr Schwenker, ich erforsche seit einigen Monaten die Geschichte meines Großvaters. Angefangen mit einer Handvoll Feldpostbriefe und einigen Fotos, habe ich mittlerweile Informationen gesammelt, die nicht einmal mein Vater über seinen Vater hatte. Heute erhielt ich vom Suchreferat Moskau die Nachricht, dass es eine Akte aus der Zeit der Gefangenschaft auf der Krim gibt, die ich nun erhalten werde. Die neueste Information, die bis dahin in der Familie völlig unbekannt war, besagt, dass mein Grossvater erst am 10.05.1945 in Tschechien in Gefangenschat geriet. Bei meinen ersten Recherchen zu Tschechien 1945 bin ich dann auf Ihre umfangreiche Sammlung mit Berichten über den Krieg gestoßen. Für mich ist noch völlig unklar und unergründlich wie es meinen Großvater von Wien Juli 1944 (der letzte vorliegende Feldpostbrief) nach Tschechien Mai 1945 verschlagen hat. Ich wäre an einem Austausch sehr interessiert. Mit besten Grüßen B. Haveresch

Anmerkung:
Moin Bernd,
Zitat: Nun stellen sich neue Fragen: - Wie ist er als Angehöriger einer schweren Flak-Abteilung von Wien nach Tschechien gekommen? - Gibt es Nachweise zur Verlegung von Flak-Einheiten von Wien nach Tschechien? Zitat Ende. Die Verbindung zwischen Wien und Tschechien liegt in dem Ort tschechischem Brüx. In der Beschreibung der schweren Flagabteilung 290 steht u.a. geschrieben: Zitat: schwere Flak-Abteilung 290 (o) Im Juli 1944 verlegte die Abteilung nach Brüx, die 3. und 9. Batterie blieben in Wien. Im August 1944 kam die 1. Batterie nach Brüx, die 3. - 6. Batterie nach Friedrichshafen und die 7. - 8. Batterie nach Wien. Die 3. - 6. Batterie wurden im September 1944 nach Innsbruck verlegt. Im Oktober 1944 lag die gesamte Abteilung wieder in Wien, nur die 1. Batterie lag noch in Brüx. Zitat Ende. Die 1./290 war ab Juli 1944 von Wien kommend zur Luftverteidung des Hydrierwerkes in Brüx (heute Most) im ehemaligen Sudetenland eingesetzt. Die letzte bekannte Nennung lautete: 1.-2., 7.-9. Batterie 290 zuletzt in Mähren (Mähr. Ostrau, Ölmütz) Lt. Tessin Mai 1945 ging die Einheit in russische Gefangenschaft Unterstellung: Luftgaupostamt XVII, sp. VIII Das bedeutet, dass die Luftabwehreinheiten im Januar 1945, nach der Zerstörung des Hydrierwerkes, nach Mährisch Ostrau kommadiert wurden, um hier den Luftraum des Industriegebietes zu sichern. Mährisch Ostrau war ein großer und wichtiger Umschlagplatz der Wehrmacht, der unter allen Umständen gehalten werden sollte. Mit dem Vorrücken der 2. Ukrainischen Armee zogen sich alle deutschen Einheiten in Richtung Ölmütz zurück und versuchten gemäß dem Befehl von Döhring im Westen die besetzten amerikanischen Gebiete zu erreichen, um der russischen Gefangenschaft zu umgehen. Jedoch gelang es der Ukrainischen Armee, die zurückdrängenden deutschen Einheiten zu überholen und bei Ölmütz zu stellen. Viele Einheiten gingen geschlossen in russische Gefangenschaft. Direkt nach der Verkündung des Kriegsende war in Tschechien der Mob los. Hier gibt es sehr viel an Material im Netz. Gruß Dieter

Hans Hubert Koch schrieb am 14.02.2011 - 14:45 Uhr
Betreff: 178 AA/78.SturmDiv
Sehr geehrter Herr Schwenker, 14.2.2011 herzl. Dank für Ihre Reaktion v. 31.1. auf meinen Eintrag in Ihrem “Gästebuch” betr. 78.SturmDiv. Mit den beiden von Ihnen genannten Büchern habe ich mich inzwischen “eingedeckt”, zum richtigen Durcharbeiten komme ich momentan aus div. Gründen nicht. Aber vielleicht können Sie in einem bestimmten Punkt doch evtl. weiter helfen: Anf. Nov 1942 bis Mitte Febr 43 taucht bei seinen Briefen als Absender die PzA.A.12 auf, folgende Ortsangaben nennt er im Text: Newel, Torpez, Rschew, Wjasma, Orel - gleichzeitig schreibt er mehrmals, dass er versetzt ist zur AA178 - nennt aber weiterhin als Absender PzAA12... Und eben diese Orte Wjasma u. Rschew werden ja in dem Buch der 78.SturmDiv erwähnt...Kann man das heute noch “auflösen”? Was habe ich denn unter “Tessin-Bücher” zu verstehen? Bin da im I-net nicht weiter gekommen. Mit freundlichem Gruß HH.Koch
Reiner schrieb am 08.02.2011 - 14:39 Uhr
Aufsuchen der (Infantrie)- Division.
Aus dem Entlassungsschein meines Vaters habe ich folgende Infos: 14.FSPR. ERS. Kp. LN. Rgt. 4, 1839. Einheit: 2. FELD- ERS. BTL. 357. Frage: Welcher (Infantrie)- Division gehörte diese Einheit an ? Ergänzungen: Aus dem Entlassungsschein (Amerikaner) meines Vaters habe ich folgende Infos: 14.FSPR. ERS. Kp. LN. Rgt. 4, 1839. Einheit: 2. FELD- ERS. BTL. 357. Authentification: Reichsgrenadier-Division, Hoch- und Deutschmeister. Frage: Welcher (Infantrie)- Division gehörte diese Einheit an ? Die Bücher sind meistens auf der Ebene der Division geschrieben worden. Wer kann mir weiter helfen? Beste Grüße Ihr L. Reiner Die Bücher sind meistens auf der Ebene der Division geschrieben worden. Wer kann mir weiter helfen? Beste Grüße Ihr L. Reiner

Anmerkung:
Betreff: Aufsuchen der (Infantrie)- Division.

Moin Reiner,

Aus dem Entlassungsschein (Amerikaner) meines Vaters habe ich folgende Infos: 14.FSPR. ERS. Kp. LN. Rgt. 4, 1839 ? ? ? ? Diese Nummer scheint die ? ?Aufschlüsselung der Erkennungsmarke zu sein, also die Einheit, in der der Soldat eingezogen wurde. Die 2. FELD- ERS. BTL. 357 (Feldersatz Bataillon 357) gehörte zu den Hoch- u. Deutschmeistern gleich. 44. Infanterie Division. Dieter

Reiner, Freising schrieb am 08.02.2011 - 14:38 Uhr
Betreff: Nachrichten-Truppe des Heeres
Gratuliere zu Ihrer umfassenden Seite. Ich habe viel erfahren über die Nachrichten-Truppe des Heeres. Ich suche Infos zu 14./FSPR.ERS.Kp.LN.Rgt4 1839 Mein Vater gehörte dieser Einheit an. Herzliche Grüße Ihr L. Reiner
 
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